Sendling liegt im Münchner Süden, südlich der Isar und westlich von Untergiesing-Harlaching. Das Viertel ist eines der dynamischsten Aufstiegsstadtteile Münchens: vom klassischen Arbeiterviertel der Jahrhundertwende mit kleinen Mietshäusern, dem Großmarkthallen-Areal und der Sendlinger-Tor-Anbindung hat sich Sendling in den letzten 15 Jahren zu einem gefragten Wohnviertel für junge Familien, Kreative und Akademiker:innen entwickelt. Geprägt ist Sendling von den Bahnachsen (S-Bahn-Station Heimeranplatz, Harras), den Großmarkthallen, der Lindwurmstraße als Hauptachse und einer wachsenden Café- und Gastronomieszene rund um den Harras und die Plinganserstraße. Die Nähe zur Theresienwiese im Norden, zum Westpark im Westen und zur Isar im Osten macht Sendling zu einem grünen, gleichzeitig urbanen Viertel mit ausgezeichneter ÖPNV-Anbindung. Viele Mieter:innen ziehen aus Maxvorstadt, Schwabing oder Haidhausen nach Sendling, weil hier vergleichbare Wohnungsqualität zu spürbar günstigeren Mieten verfügbar ist – ein Trend, der die Quadratmeterpreise in den letzten Jahren deutlich steigen ließ.
Jetzt Festpreis-Angebot anfragen →Sendling ist Parkraumbewirtschaftungszone mit Bewohnerparken. Der Parkdruck ist geringer als in Schwabing, Maxvorstadt oder Haidhausen, aber rund um die S-Bahn-Stationen Heimeranplatz und Harras sind Parkplätze tagsüber knapp. Halteverbot wird in den meisten Fällen empfohlen, besonders bei größeren Umzügen.
Wir beantragen die Halteverbotszone beim Kreisverwaltungsreferat München (KVR), Stadtteilbereich Halteverbot mit 14 Tage / 2 Wochen (offiziell 4 Wochen empfohlen) Vorlauf. Die Schilder werden 3 Tage (72 Stunden) vor dem Umzug aufgestellt.
Besonders enge Straßen: Plinganserstraße (Café-Meile), Daiserstraße, Aberlestraße, Implerstraße (S-Bahn-Nähe). Hier zwei volle LKW-Längen Halteverbot beantragen.
Auch in Sendling läuft der Halteverbotsantrag über das Kreisverwaltungsreferat München (KVR), Stadtteilbereich Halteverbot. Antrag online über das Münchner Bürgerservice-Portal (muenchen.de) oder persönlich beim KVR (Ruppertstraße 19, direkt in Sendling!). Vorlauf: praktisch zwei Wochen, in der Hochsaison vier Wochen. In Sendling ist der Antragsstau beim KVR meist geringer als in Schwabing oder Haidhausen, weil weniger Umzüge auf das gleiche Stadtgebiet konkurrieren.
Verwaltungsgebühr nach Münchner Gebührensatzung: 30–90 € pro Antrag. Schildermiete und Aufstellung 100–200 €. Komplettpakete einer Münchner Umzugsfirma 150–280 € inklusive Antrag, Schilder, Aufstellung und Abbau.
Aufstellung erfolgt nicht durch das KVR, sondern durch private, von der Stadt zugelassene Verkehrssicherungsfirmen. Vorlauf: 3 volle Tage (72 Stunden) vor dem Umzugstag.
Jede Straße in Sendling hat ihre eigenen Tücken — diese sechs sind die wichtigsten für Umzüge:
Café- und Geschäftsmeile mit Tramlinie 16/17/18. Halteverbot direkt am Bordstein, LKW darf Tram-Schienen nicht blockieren. Aufstellfläche für Außenlift wegen Bäumen knapp.
Hauptverkehrsachse vom Sendlinger Tor zum Harras, vierspurig, Tram 16/17/18. Halteverbot nur in Seitenstraßen oder an Bushalteplätzen mit Sondergenehmigung sinnvoll.
Klassische Sendlinger Wohnstraße mit Jahrhundertwende-Mietshäusern, beidseitig parkend, ruhiger Charakter. Halteverbot problemlos.
Verbindung Richtung Westpark, Mischnutzung Wohnen/Gewerbe, mehrere Bushaltestellen. Halteverbot zeitlich mit Bus-Taktung abstimmen.
S-Bahn-Stationsnähe (Heimeranplatz), hoher Pendlerverkehr morgens und abends. Halteverbot werktags 9–15 Uhr am besten platzbar.
Mittlerer-Ring-Tangente, schwerer Durchgangsverkehr. Halteverbot nur an Seiteneinfahrten und Hofzugängen sinnvoll, nicht direkt am Mittleren Ring.
Sendling ist Misch-Markt: 60 % Mietwohnungen (überwiegend Altbau), 40 % Eigentumswohnungen (überwiegend Neubau). Die Quadratmeterpreise liegen unter denen von Schwabing oder Bogenhausen, aber deutlich über dem bundesdeutschen Schnitt.
1-Zimmer-Apartment 28–42 m², 2-Zimmer 55–75 m², 3-Zimmer 80–105 m², 4-Zimmer 110–140 m², 5-Zimmer-Neubau 145–185 m², 5-Zimmer-Altbau 150–200 m²
Altbauten zu etwa 60 % saniert, oft mit modernen Bädern und Küchen hinter erhaltener Stuckfassade. Neubauten (seit 2010) durchgängig mit Aufzug, Tiefgarage und Smart-Home-Technik.
Wir kommen über Lindwurmstraße (Hauptachse Innenstadt–Süden), Plinganserstraße, Implerstraße, Aberlestraße, Boschetsrieder Straße (Richtung Mittlerer Ring), Hansastraße als Anbindung an A95 Richtung Garmisch. ÖPNV-Anschluss für Helfer-Anreise: U3/U6 Implerstraße, Harras, U6 Westpark, S-Bahn-Stammstrecke Heimeranplatz / Harras (S7), Tram 16/17/18 (Sendlinger Tor–Westpark) über Plinganserstraße, Bus 130, 131, 132 quer durch Sendling.
Stau-Zeiten meiden: Lindwurmstraße werktags 7:30–9:30 und 16:00–18:30 Uhr stark belastet, besonders Richtung Mittlerer Ring. Boschetsrieder Straße als Teil des Mittleren Rings durchgehend zähfließend. Großmarkthallen-Lieferverkehr morgens (4–9 Uhr) belastet die südlichen Achsen..
Sendling ist über die Lindwurmstraße aus der Innenstadt sowie über den Mittleren Ring (Boschetsrieder Straße) sehr gut erschlossen. Anfahrt von Süden (A95 Garmisch) über die Hansastraße und Boschetsrieder Straße, von Westen (A96 Lindau) über den Mittleren Ring, von der A99-Ostumgehung über die Tegernseer Landstraße.
Der Mittlere Ring ist abschnittsweise dauerbaustellenbelastet, der Brudermühltunnel und die Wittelsbacherbrücke sind regelmäßig in Modernisierung. Die 2. Stammstrecke der S-Bahn wirkt sich auch auf die südlichen Sendlinger Stationen aus. Tramgleisarbeiten in der Plinganserstraße werden meist in den Sommerferien konzentriert.
Oktoberfest (Mitte September bis Anfang Oktober): Die Theresienwiese liegt direkt nördlich von Sendling – während der Wiesn ist Sendling massiv von Anfahrtsverkehr und Umleitungen betroffen, der gesamte Mittlere Ring im Bereich Heimeranplatz ist zähfließend. Frühlingsfest (Mitte April bis Anfang Mai) ähnlich. Tollwood-Sommerfestival hat geringeren Effekt.
Vier reale Konstellationen, die unser Team in Sendling regelmäßig abwickelt — mit Preisspannen als Orientierung:
Halteverbot beidseitig, Aufzug am neuen Domizil mit Reservierung, 3 Mann + Fahrer, halber Tag
2 Halteverbote, Möbellift bei altem Altbau, 3 Mann, halber Tag
Inkl. Entrümpelung 22 m³, AWM-Sperrmüll, Möbelspende Caritas, 2 Tage
Fernumzug, hochwertige Verpackung, Möbellift bei Bedarf, 3 Mann
Preisangaben sind Orientierungswerte. Verbindlich wird der Preis erst nach kostenloser Besichtigung.
Was beim Umzug noch wichtig wird — verifizierte Adressen und Hotlines:
Sendling hat den Wertstoffhof Schäftlarnstraße (Untergiesing) in direkter Nachbarschaft – einer der zentralsten Wertstoffhöfe Münchens. Annahme von Sperrmüll, Elektro, Holz, Metall, Bauschutt – für Münchner Haushalte kostenlos. AWM-Servicehotline 089 233-31010.
Caritas-Möbelladen (Landsberger Straße, nahe Sendling), Diakonie Hilfsdienst (Pasing) und das Halle 2-Sozialkaufhaus (Kistlerhofstraße, direkt in Sendling-Nähe). Abholservice nach Voranmeldung, Spendenquittung möglich.
Anmeldung über awm-muenchen.de oder telefonisch 089 233-31010. Bis 2 m³ pro Haushalt zweimal jährlich kostenlos. In Sendling sind Termine meist 4–6 Wochen im Voraus zu bekommen, also etwas entspannter als in Schwabing oder Maxvorstadt.
Sendling hat sich in den letzten 15 Jahren von einem klassischen Münchner Arbeiterviertel zu einem gefragten Wohnviertel für junge Familien, Kreative und Akademiker:innen gewandelt. Die Mietpreise sind zwar deutlich gestiegen, liegen aber immer noch unter Schwabing, Maxvorstadt oder Bogenhausen. Gleichzeitig ist die Innenstadt-Anbindung (U-Bahn, S-Bahn, Tram) hervorragend.
Wenn möglich, nein. Sendling liegt direkt südlich der Theresienwiese – während der Wiesn (Mitte September bis Anfang Oktober) ist der gesamte Mittlere Ring im Bereich Heimeranplatz und die Boschetsrieder Straße extrem belastet. Auch Umleitungen über die Lindwurmstraße sorgen für Stau.
Der Wertstoffhof Schäftlarnstraße liegt direkt im Nachbarstadtteil Untergiesing und ist der nächste AWM-Wertstoffhof. Sperrmüll-Abholung beim AWM über awm-muenchen.de oder 089 233-31010, bis 2 m³ pro Haushalt zweimal jährlich kostenlos.
Innerhalb Sendlings: 1.380–1.880 €. Von Sendling in andere Münchner Stadtteile (Bogenhausen, Schwabing): 1.480–2.080 €. Von Sendling ins Umland (Grünwald, Gauting, Pullach): 1.680–2.380 €. Eingerechnet sind 2 Halteverbote, 3 Mann + Fahrer, Möbellift bei Bedarf.
Sehr gemischt. In den Jahrhundertwende-Altbauten (rund um die Daiserstraße, Aberlestraße) ist Aufzug die Ausnahme. In den Neubauten seit 2010 (entlang der Lindwurmstraße, Plinganserstraße, im Bereich Großmarkthallen-Konversion) ist Aufzug die Regel. Insgesamt rund 45 % der Wohnungen mit Aufzug.
Für reguläre Termine außerhalb der Hochsaison: 4–6 Wochen vor Umzugstag. Für Hochsaison-Termine (Semesterstart März/April, Oktober) oder Monatsende: 8–10 Wochen vorher. Für die Wiesn-Zeit (Mitte September bis Anfang Oktober) am besten ganz vermeiden oder 12 Wochen vorher buchen.
Kostenlos und unverbindlich. Wir kennen Sendling aus dem Effeff — Halteverbots-Beantragung, Möbellift, lokale Eigenarten alles inklusive.